Am Spittel

Entstehung der Notenschrift

Früher sangen die Mönche und Minnesänger auswendig, auch Spielleute musizierten ohne Noten. Melodien und Liedtexte wurden von Generation zu Generation mündlich weiter gegeben.

Für die gregorianischen Gesänge entwickelte sich in den Klöstern eine Musikschrift, bei denen Symbole über dem Text für die melodische Floskeln und Winkbewegungen des Dirigenten (=„Neumen“) geschrieben wurden. Damit konnten Gesänge jederzeit wiederholt und geübt werden.

Später wurden Notenlinien und Buchstaben für deren Höhe eingeführt. Aus den Buchstaben entwickelten sich die heutigen Notenschlüssel (z.B. F-Schlüssel = Bassschlüssel, G-Schlüssel = Violinschlüssel). Für die Musik mit Instrumenten benutzte man schließlich verschiedene Notenlängen und konnte damit auch den Rhythmus darstellen. Seit Ende des 17. Jahrhunderts existiert nach ca. 800 Jahren Entwicklung ein Notensystem, das wir heute noch verwenden.

Wusstest du?

Es gibt auch alternative Notenschriften, z.B. eine Blindennotenschrift („Braille-Notenschrift“).


AUDIODATEIEN ZUR STATION 11:


Was macht Kolki denn dort drüben? Mitten auf dem Kreisverkehr? Das ist doch gefährlich mit den Autos rund herum!


(Kolki:) „Von hier aus kann ich mir am besten diese lustige kleine Kirche angucken. Gibt’s da auch Musik?“ 
„Ja, ab und zu gibt‘s in unserem „Spittel“ auch Musik zu hören.“, sagt Mailin.

„Wusstest Du eigentlich,“, fragt Arthur, „dass früher für die Kirchenmusik eine eigene Schrift erfunden wurde?“

„Mit Noten und so – das weiß ich schon!“, krächzt der Rabe frech dazwischen.
 „Stimmt Kolki, schau mal, hier wird alles gut erklärt!“ Nevian winkt Kolki zu sich.

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