Am Biotop

Stimmlagen und Harmonie

Wir öffnen die Tür zur Natur für unsere Ohren …. 
Hör` genau hin! Was kannst Du erkennen? Und wie hört es sich für dich an?

Geräusche und Klänge in unserer Umgebung können wir ganz unterschiedlich wahrnehmen – das Zwitschern eines Vogels klingt hoch, das Muhen einer Kuh sehr tief – und trotzdem klingt der „Klang der Natur“ für unser Ohr sehr harmonisch.

Die menschlichen Singstimmen werden nach der Tonhöhe hauptsächlich in die vier Stimmlagen Sopran, Alt, Tenor und Bass aufgeteilt. Diese Einteilung wurde auch für Musikinstrumentenfamilien übernommen. Wenn in den Musikstücken unserer Chöre oder Orchester jede Stimme in unterschiedlichen Tonhöhen „ihre eigene“ Melodie verfolgt, scheint es sich für unser Ohr erst zu vervollständigen, wenn alle Stimmen gemeinsam erklingen. Vermutlich liegt auch darin der Reiz des Singens oder Musizierens in einem Verein: die eigene „Stimme“ wird durch die anderen Stimmen zu etwas noch Größerem aufgewertet.

Wusstest du?

Es ist sogar möglich verschiedene Lieder, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, gleichzeitig zu singen und ein neues sehr harmonisches Lied daraus zu erschaffen, z.B. 
Es tönen die Lieder / C-A-F-F-E-E / Himmel und Erde müssen vergehen. 
In der Musik nennt man dies „Quodlibet“ (lat. „wie es beliebt“).


AUDIODATEIEN ZUR STATION 7:


Unsere Nachwuchsmusiker treffen den musikhungrigen Raben am Biotop.
Kolki lacht sich scheckig: „Gerade gab es ein Froschkonzert, die haben im Chor gequakt und Enten schnatterten dazu wild durcheinander. Ich habe auch mitgemacht! Kommt, wir versuchen ganz viele Lieder gleichzeitig zu singen, meint ihr wir schaffen das?“

Arthur fängt sofort an zu singen, Nevian, Max und Mailin lassen sich auch nicht lange bitten. Gemeinsam singen sie viele Lieder gleichzeitig, und tatsächlich – es funktioniert!

Die Lieder, die ihr hier findet, kann man gleichzeitig singen. Probiert es aus!
{Es tönen die Lieder / C-A-F-F-E-E / Himmel und Erde müssen vergehen / Heut kommt der Hans nach Haus}

„Kolki, warum machst du nicht mehr mit?“, fragt Mailin. 
Doch Kolki kann nicht mehr reden: verliebt hat er sich! Bloß noch Augen für eine Goldbachlerche, die ihn mit seinem Gesang verzaubert hat. 
Aufgeregt flattert die Lerche davon, und Kolki folgt ihr.


„Na dann“, sagt Mailin, „können wir wohl auch nicht länger hier bleiben! Los hinterher – sie fliegen Richtung Schwimmbad!“

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